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Ergonomisches Schlafkissen von Sleepi aus Memory Foam

Schlafkissen: Welche Arten gibt es und welches passt zu dir?

Ein Schlafkissen ist mehr als eine weiche Unterlage für den Kopf – es entscheidet mit darüber, wie erholt du aufwachst und wie es deinem Nacken geht. Doch die Auswahl ist riesig: Nackenstützkissen, klassische Kopfkissen in 80 x 80, höhenverstellbare Modelle, Seitenschläferkissen. In diesem Ratgeber bekommst du einen Überblick, welche Schlafkissen es gibt, welche Größe und Höhe sinnvoll ist und wie du in fünf Schritten das passende Kissen findest.

Kurz gesagt: Ein gutes Schlafkissen hält Kopf und Halswirbelsäule die ganze Nacht in einer geraden Linie. Dafür muss die Höhe zu deiner Schlafposition passen – Seitenschläfer brauchen mehr, Bauchschläfer deutlich weniger. Formstabile Kissen aus Memory Foam halten diese Höhe zuverlässig, klassische Daunenkissen sacken über Nacht zusammen. Wer unsicher ist, fährt mit einem Kissen in mehreren Höhen oder mit verstellbarer Füllung am besten.

Welche Schlafkissen gibt es?

Unter „Schlafkissen“ werden sehr unterschiedliche Kissen verkauft. Die wichtigsten Arten im Überblick:

Kissenart Typisches Format Gut für Weniger gut für
Nackenstützkissen (formstabil, oft Memory Foam) 40 x 70 oder 40 x 80 cm, feste Höhe Seiten- und Rückenschläfer, Nackenverspannungen reine Bauchschläfer
Höhenverstellbares Kissen (Füllung entnehmbar) 40 x 70 bis 40 x 80 cm Wechselschläfer, alle, die die Höhe selbst einstellen wollen wer es ganz ohne Ausprobieren mag
Klassisches Kopfkissen (Daune, Feder, Faser) 80 x 80 oder 40 x 80 cm alle, die weich und kuschelig liegen wollen Nackenbeschwerden – wenig dauerhafte Stütze
Flaches Kissen niedrige Höhe, oft 40 x 80 cm Bauchschläfer Seitenschläfer mit breiten Schultern
Seitenschläferkissen (lang, zum Umarmen) lang, oft 140 bis 160 cm zusätzliche Stütze für Arme und Knie in Seitenlage ersetzt kein Kopfkissen
Kinderkissen kleiner und flacher, z. B. 40 x 60 oder 60 x 30 cm Kinder ab etwa 3 Jahren Babys – sie schlafen ohne Kissen

Was hinter Begriffen wie „orthopädisch“ oder „ergonomisch“ steckt, erklärt der Ratgeber Orthopädisches Kissen. Ab wann ein Kind ein Kissen braucht, liest du unter Kinderkissen: ab welchem Alter?

Größe: 80 x 80, 40 x 80 oder kleiner?

In Deutschland ist das große 80 x 80 cm Kissen weit verbreitet. Für den Nacken ist es aber selten ideal: Es ist so groß, dass die Schulter mit auf dem Kissen liegt, und die Füllung wandert im Lauf der Nacht zur Seite. Kleinere Formate wie 40 x 80 oder 40 x 70 cm stützen gezielter nur Kopf und Nacken. Ergonomische Kissen haben deshalb fast immer ein kompaktes Format. Achte beim Kauf darauf, dass es passende Bezüge gibt – für ungewöhnliche Größen sind sie oft schwer zu finden.

Höhe: die wichtigste Frage

Die Höhe hängt vor allem von deiner Schlafposition ab. Als Orientierung:

Schlafposition Richtwert Höhe Mehr dazu
Seitenschläfer ca. 10–15 cm Kissen für Seitenschläfer
Rückenschläfer ca. 9–11 cm Rückenschläferkissen
Bauchschläfer ca. 4–8 cm oder ohne Kissen Bauchschläferkissen
Wechselschläfer mittlere oder verstellbare Höhe höhenverstellbares Kissen

Breite Schultern und eine feste Matratze brauchen mehr Höhe, schmale Schultern und eine weiche Matratze weniger. In einer Minute findest du hier heraus, welche Höhe zu dir passt.

Material und Festigkeit

  • Memory Foam (Viscoschaum): passt sich an, verteilt den Druck und hält die Höhe die ganze Nacht – das häufigste Material für ergonomische Schlafkissen.
  • Memory-Foam-Würfel: weicher und formbar wie ein Daunenkissen, aber mit mehr Stütze; die Höhe lässt sich über die Füllmenge einstellen.
  • Latex: elastisch und federnd, ebenfalls formstabil.
  • Daune, Feder, Faser: weich und kuschelig, sacken aber zusammen und stützen den Nacken kaum.
  • Dinkel, Hirse, Buchweizen: sehr fest und formbar, aber schwer und raschelnd.

Alle Füllungen im Detail – inklusive der Frage, wie lange welche Füllung hält – vergleicht der Ratgeber Kopfkissen-Füllung.

Besondere Bedürfnisse

In 5 Schritten zum passenden Schlafkissen

  1. Schlafposition klären: Wie schläfst du ein, wie wachst du auf? Das bestimmt die Höhe.
  2. Höhe festlegen: Richtwert aus der Tabelle oben, angepasst an Schulterbreite und Matratze.
  3. Kissenart wählen: formstabil mit fester Höhe, höhenverstellbar oder klassisch weich.
  4. Bezug prüfen: abnehmbar, waschbar und atmungsaktiv.
  5. Probeschlafen: Ob ein Kissen passt, zeigt sich erst nach einigen Nächten auf deiner eigenen Matratze – rechne mit ein bis zwei Wochen Eingewöhnung.

Worauf du beim Kauf im Detail achten solltest, zeigt der Kopfkissen-Kaufratgeber, wie unabhängige Tests Kissen bewerten, der Nackenkissen-Test.

Die Sleepi-Schlafkissen im Überblick

Modell Prinzip Höhe Für wen
Nackenstützkissen Comfort
RTL-/ntv-Testsieger
Memory-Foam-Formschaum, Tencel-Bezug, 70 x 40 cm vier feste Höhen: 9, 11, 13, 15 cm Seiten- und Rückenschläfer, Nackenverspannungen
Kopfkissen Cloud Memory-Foam-Würfel, weich und stützend höhenverstellbar über die Füllung Bauch- und Wechselschläfer, alle, die es weicher mögen
Kids Comfort und Kids Cloud flach und formstabil bzw. mitwachsend 60 x 30 cm Kinder ab etwa 3 Jahren

Alle Sleepi-Kissen haben einen abnehmbaren, waschbaren Bezug, und du kannst sie 30 Nächte probeschlafen. Alle Modelle findest du in der Schlafkissen-Kollektion.

Häufige Fragen zu Schlafkissen

Welches Schlafkissen ist das beste?

Das beste Schlafkissen ist das, dessen Höhe und Stütze zu deiner Schlafposition, Schulterbreite und Matratze passen. Wer nachts verspannt aufwacht, liegt mit einem formstabilen Nackenstützkissen meist besser als mit einem großen Daunenkissen.

Was ist der Unterschied zwischen Schlafkissen und Kopfkissen?

Keiner – beide Begriffe meinen das Kissen, auf dem du nachts den Kopf ablegst. „Schlafkissen“ wird oft für ergonomische Modelle wie Nackenstützkissen verwendet, ist aber kein fester Fachbegriff.

Welche Größe sollte ein Schlafkissen haben?

In Deutschland sind 80 x 80 und 40 x 80 cm die Standardgrößen. Ergonomische Kissen sind meist kleiner, etwa 40 x 70 cm, damit die Schulter nicht mit auf dem Kissen liegt. Für Kinder gibt es eigene, flachere Formate.

Welche Höhe sollte ein Schlafkissen haben?

Seitenschläfer brauchen meist 10 bis 15 cm, Rückenschläfer 9 bis 11 cm und Bauchschläfer ein flaches Kissen von etwa 4 bis 8 cm. Entscheidend ist, dass der Nacken gerade liegt.

Sleepi Redaktion

Ratgeber rund um Schlaf & Nackengesundheit, geschrieben vom Sleepi-Team mit Wissen aus der Gesundheits- und Textilbranche. Mehr über unsere Redaktion & Standards →

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Nackenbeschwerden wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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