Wer „Nackenkissen“ sucht, findet sehr unterschiedliche Dinge: U-förmige Kissen für die Reise, runde Nackenrollen und flache Kopfkissen aus Memory Foam. Alle stützen den Nacken, aber nicht alle gehören ins Bett. Hier bekommst du einen Überblick über die Arten und erfährst, welches Nackenkissen zum Schlafen passt.
Kurz gesagt: Zum Schlafen im Bett ist ein Nackenstützkissen das passende Nackenkissen. Es ist formstabil, liegt flach unter Kopf und Nacken und hat eine Höhe, die zu deiner Schlafposition passt. Reise-Nackenkissen in U-Form sind fürs Sitzen gemacht, Nackenrollen eher eine Ergänzung. Entscheidend ist bei jedem Nackenkissen die richtige Höhe.
Was ist ein Nackenkissen?
„Nackenkissen“ ist ein Sammelbegriff. Gemeint ist jedes Kissen, das den Nacken stützt, damit der Kopf nicht abknickt. Je nach Situation sieht das ganz unterschiedlich aus: Im Sitzen muss das Kissen den Kopf seitlich halten, im Liegen muss es den Abstand zwischen Kopf und Matratze ausfüllen.
Die Arten im Überblick
| Art | Wofür sie gedacht ist |
|---|---|
| Nackenstützkissen | Zum Schlafen im Bett. Formstabil, meist aus Memory Foam, eben oder mit Welle, in mehreren Höhen. |
| Höhenverstellbares Nackenkissen | Zum Schlafen im Bett. Lose Füllung, die du entnehmen oder nachfüllen kannst. Weicher als ein Nackenstützkissen. |
| Nackenrolle | Rundes, festes Kissen, das unter den Nacken gelegt wird, zum Beispiel beim Lesen auf dem Sofa oder als Ergänzung in Rückenlage. |
| Reise-Nackenkissen | U-förmiges Kissen für Auto, Bahn oder Flugzeug. Hält den Kopf im Sitzen seitlich, ist aber nicht zum Schlafen im Bett gemacht. |
Einen Überblick über alle Kopfkissen, vom klassischen Federkissen bis zum Seitenschläferkissen zum Umarmen, gibt der Ratgeber Schlafkissen: Welche Arten gibt es?
Welches Nackenkissen passt ins Bett?
Zum Schlafen brauchst du ein Nackenkissen, das die ganze Nacht seine Höhe hält. Das leistet ein Nackenstützkissen aus Memory Foam oder ein höhenverstellbares Kissen, das du einmal richtig einstellst. Welche Höhe passt, hängt vor allem von deiner Schlafposition ab:
- Seitenschläfer brauchen das höchste Kissen, weil es den Abstand zwischen Schulter und Kopf füllen muss. Mehr im Seitenschläfer-Ratgeber.
- Rückenschläfer brauchen ein eher flaches Kissen, damit der Kopf nicht nach vorn gedrückt wird. Mehr im Rückenschläfer-Ratgeber.
- Bauchschläfer brauchen ein sehr flaches, weiches Kissen. Mehr im Bauchschläfer-Ratgeber.
Liegst du zwischen zwei Höhen, nimm die flachere. Auf einer weichen Matratze darf das Kissen eine Stufe flacher sein.
Eben oder mit Welle?
Viele Nackenstützkissen haben eine Welle: eine höhere Kante unter dem Nacken und eine Mulde für den Kopf. Das passt, wenn du die ganze Nacht in einer Position liegst. Wer sich nachts dreht, kommt mit einem ebenen Nackenkissen meist besser zurecht. Es stützt in jeder Lage gleich und lässt sich nicht verkehrt herum benutzen.
Welches Material eignet sich?
Memory Foam gibt unter Wärme und Gewicht nach und stellt sich danach wieder auf. So passt sich das Kissen der Form von Kopf und Nacken an und behält trotzdem seine Höhe. Lose Füllungen aus Memory-Foam-Würfeln oder Fasern sind weicher und lassen sich in der Höhe anpassen. Mehr dazu im Ratgeber Cloud-Kissen. Daunen und Federn sind anschmiegsam, halten die Höhe aber kaum über die Nacht.
Woran du ein gutes Kissen für den Nacken insgesamt erkennst, fasst der Ratgeber Ergonomisches Kissen zusammen. Wie verschiedene Nackenstützkissen im Vergleich abschneiden, steht im Nackenstützkissen-Vergleich.
Das Nackenkissen von Sleepi
Das Sleepi Nackenstützkissen Comfort ist ein ebenes Nackenkissen aus Memory Foam für das Bett. Es gibt das Comfort in vier festen Höhen: XS (9 cm), S (11 cm), M (13 cm) und L (15 cm). Welche Höhe zu dir passt, sagt dir der Größenfinder in einer Minute. Der Bezug aus Tencel ist abnehmbar und bei 30 °C waschbar. Wer es weicher mag, findet im Kopfkissen Cloud eine Variante mit einstellbarer Füllung.

Das Nackenkissen fürs Bett
Sleepi Nackenstützkissen Comfort
- Memory Foam in vier Höhen von 9 bis 15 cm
- Eben ohne Welle, für jede Schlafposition die passende Höhe
- OEKO-TEX und CertiPUR geprüft, 30 Nächte probeschlafen
Häufige Fragen zum Nackenkissen
Was ist der Unterschied zwischen Nackenkissen und Nackenstützkissen?
„Nackenkissen“ ist der Oberbegriff für alle Kissen, die den Nacken stützen, also auch Reisekissen und Nackenrollen. Ein Nackenstützkissen ist ein Nackenkissen zum Schlafen im Bett: formstabil und in einer Höhe, die zur Schlafposition passt.
Kann man mit einem Reise-Nackenkissen im Bett schlafen?
Dafür ist es nicht gemacht. Ein Reise-Nackenkissen hält den Kopf im Sitzen seitlich. Im Liegen füllt es den Abstand zwischen Kopf und Matratze nicht passend aus. Fürs Bett ist ein Nackenstützkissen die bessere Wahl.
Welche Höhe sollte ein Nackenkissen haben?
Das hängt von der Schlafposition ab. Seitenschläfer brauchen mehr Höhe, Rückenschläfer weniger und Bauchschläfer ein sehr flaches Kissen. Dazu kommen Schulterbreite und Matratze. Liegst du zwischen zwei Höhen, nimm die flachere.
Ist ein Nackenkissen mit Welle besser?
Nicht unbedingt. Eine Welle passt, wenn du überwiegend in einer Position schläfst. Wer sich nachts dreht, kommt mit einem ebenen Nackenkissen meist besser zurecht.
Wie lange dauert die Umgewöhnung an ein Nackenkissen?
Der Wechsel von einem herkömmlichen Kopfkissen zu einem Nackenstützkissen braucht etwa 1 bis 2 Wochen.
Sleepi Redaktion
Ratgeber rund um Schlaf und Kissen, geschrieben vom Sleepi-Team. Mehr über unsere Redaktion und Standards →
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information. Ein Kissen ist kein Medizinprodukt. Bei Beschwerden sprich bitte mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Physiotherapeutin, welche Höhe und Schlaflage für dich passen.